
Noch in Deutschland, gab es schon auf dem Hinflug den ersten Fall von Uebergepaeck. Unsere Jessica P. hatte den Versuch gestartet, drei Kilo mehr Gepaeck, als eigentlich erlaubt, mit in die USA zu schmuggeln. In Anbetracht der Tatsache, dass fuer ein Kilo Uebergepaeck schon 150 Euro zu zahlen sind, haben wir dann ihre drei Kilo vor den Augen des Check-In-Personals auf andere Handgepaeckstuecke verteilt, (diese drei Kilo werden noch fuenf Tage nach dem Abflug von fremden Taschen bewirtet.) (Aber fuer Jessi machen wir das ;)) Eben jene war es naemlich auch, die den holprigen Flug nicht so gut vertragen hat, was sich in ihren ploetzlich kreidebleichen Gesicht gezeigt hat. Ganz im Gegenteil zu Tobi B., der es sich schoene acht Stunden lang in der Business-Class mit Roast Beef, Garneelen und Muscheln, durch einen glueglichen Zufall, bequem machen durfte. Nur ein paar minuten spater, nach einer

Vielzahl von Sicherheitskontrollen bei der Einreise kam uns ein altbekanntes Gesicht entgegen. Es war Arne Boese, der uns 11er nach der 10. Klase verlassen hatte, um ein Jahr Chicag

o unsicher zu machen, und nun nach vielen Monaten stand er wieder vor uns, um drei Tge in New York mit uns unsicher zu machen. Am Flughafen wurden wir bereits von unserer Reisefuehrerin erwartet, die

uns schon auf dem Weg zum Hotel einige Ecken New Yorks gezeigt hat. In Midtown Manhatten lag unser Hotel, direkt gegenueber vom Madison Square Garden und nur wenige Minuten vom Empire State Building, welches von uns noch am selben Abend erklommen wurde. Mit eine gigantischen Ausblick, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird liessen wir den Tag ausklingen. Nach einem au

sgiebigen Fruehst

u


eck brachen wir wieder mit unserer Reisefuehrein Lisa zu einer, dieses mal zu einer etwas ausgiebigeren, Stadtrundfahrt auf. Ueber den Broadway, vorbei am Flat Iron Building, durch den Central Park, ueber die die 5th Avenue und ueber die ehemalige High Line zum Ground Zero, der bis heute, fast 10 Jahre danach, noch eine tiefe Wunde in der Millionen-Stadt New York ist und in der gesamten Gruppe fuer Schweigen sorgte. Weitaus erfreulicher war das, was anschliessend folgte. Am suedlichsten Ende Manhattens stiegen wir auf die Staten Ferry, um wirklich ganz nah an die State of Liberty zu kommen, doch noch ein Bisschen atemberaubender war der Ausblick auf die Skyl

ine Manhattans auf der Rueckfahrt zum Seaport. Was dann folgte, sorgte auch bei denen fuer Muedigkeit, die noch nicht so stark vom Jetlag geplagt waren, denn einmal quer durch Manhatten kann ganz schoen anstrengend und weit sein. Doch nur so lassen sich seine ganzen Facetten wirklich erleben. Gerade noch im Administration District, wo eine Demonstration im vollem Gange war, und ploetzlich mitten in Chinatown oder Little Italy. Am Abend war uns dann die Wahl zwischen dem Musical
(sowie
dem ausgiebigen Schlaf vo
n Frau Simon; erst vom Jetlag geplagt und vom Spazieren restlich ausgelaugt)
und dem Gang ins Hard Rock Cafe am Time Square gegeben, beides einzigartige Erlebnisse, ehe der letzte Tag mit der Abreise anbrach. Dieser wurde, bevor es zum Flughafen La 
Guardia ging, mit einem letzten Besuch im Central Park und dem Rockefeller Center begonnen, von dem wir nochmal einen super Ausblick auf die Stadt New York hatten. Danach stand uns noch etwas Zeit auf der 5th Ave zur Verfuegung, die von Tobi B., Tobi V., Steffen R. und Dominik R. im Abercrombie Shop voll ausgenutzt wurde, weshalb sie aber die Strecke zum Hotel in 20 Minuten zuruecklegen mussten, immerhin 2,5 Kilometer. Erschoepft ging es dann mit etwas Verspaetung zum Flughafen, an dem uns dann schon das naechste Problem erwartete. Das Flugzeug hatte zu wenige Plaetze fuer zu viele Schueler, doch leider konnten doch irgendwoher welche aufgetrieben werden, weshalb wir dann doch nicht noch einen Tag laenger in New York bleiben durften. Damit endeten 3 Tage Fastfood, Marathon und Atemraub und die naechsten 3 Wochen werden diesem folgen... Jessica B.; Konstantin P.